Marine Fernglas & Segel Fernglas - Wassersport und das passende Fernglas!

Die Profis unter Ihnen werden sich bestimmt mit dem Thema Segelfernglas/Marinefernglas und den Besonderheiten auseinander gesetzt haben, allerdings möchten wir mit diesem Bericht auch Laien und Segelanfängern einen kleinen Überblick über die speziellen Anforderungen eines Segel Fernglas/Marine Fernglas verschaffen. 

Marine Fernglas

Marine Fernglas mit integriertem Kompass

Als allererstes ist die Verdeutlichung des Unterschiedes zwischen einem kompakten Fernglas mit einer üblichen acht- oder zehnfachen Vergrößerung und einem Segelfernglas/Marinefernglas, welches speziell für die Seefahrt konstruiert wurde, sehr wichtig. Obwohl an Bord sehr penibel auf das geladene Gewicht geachtet wird, benutzt man üblicherweise ein größeres und robusteres Marinefernglas, welches einige Vorteile mit sich bringt. Um in der Dämmerung auch noch verhältnismäßig viel erkennen zu können, muss die Lichttransmission gut sein. Außerdem braucht man für die Orientierung auf Hoher See, zum Beispiel für die Suche einer Ansteuerungstonne, ein breites Sehfeld, um dadurch einen großen Bildausschnitt überblicken zu können. Diese Anforderungen werden optimal mit einem 50mm Fernglas-Objektiv, einer hohen Lichtdurchlässigkeit und einer Austrittspupille von 7mm ausgenutzt. Eine Austrittspupille von 7mm ist vollkommen ausreichend, da im Alter die menschliche Pupille sowieso nur noch eine maximale Öffnung von fünf bis sechs Millimetern erreicht.

Nun besteht jedoch ein Zielkonflikt zwischen der Vergrößerung und der Verwacklungsfreiheit. Ein Fernglas mit acht- oder zehnfacher Vergrößerung ist ausgezeichnet für die Nutzung auf dem Festland. Auf See allerdings würde das Bild sehr stark verwackeln, da auch ein minimaler Seegang sich sehr negativ auf die Bildqualität auswirkt. Um einen Kompromiss zu finden, hat man für die meisten Segelferngläser/Marineferngläser eine siebenfache Vergrößerung und ein schwereres Gewicht gewählt, da ein schwereres Glas zu einer gedämpfteren Schwenkbewegung und weniger ruckartigen Verwacklungen führt.

Die Schwere kommt durch die bekannte Porrobauweise und dem größeren Gehäuse zustande. Die Porrobauweise sorgt zum einen eine höhere Lichttransmission als bei einem Dachkant Fernglas. Als kleine Erleichterung kann man sagen, dass das Gewicht zu keiner großen körperlichen Belastung oder Einschränkung führt, da das Marinefernglas in den meisten Fällen an bestimmten Orten hängt und nur für bestimmte Aktionen benötigt.

Nachdem nun die technischen Anforderungen mit guter Lichttransmission, siebenfacher Vergrößerung und breitem Sehfeld erläutert wurden, gibt es einige wichtige Ausstattungsmöglichkeiten. Zum einen sollte ein Segelfernglas/Marinefernglas zumindest an den Halteflächen gummiert sein, damit man auch bei Regen und Sturm das Fernglas fest im Griff hat.

Des Weiteren ist die Wasserfestigkeit eines Marine-Fernglases elementar wichtig, da es auch bei starken Niederschlägen und hohen Wellenschlag funktionstüchtig sein muss. Darüber hinaus sollte man sich über einen Schwimmgurt für das Fernglas Gedanken machen, da das hochwertige Segel-Fernglas oder Marine-Fernglas auf Hoher See sonst unmittelbar verloren wäre, falls es ins Wasser fallen sollte. Daher ist die Tiefe der Wasserfestigkeit, die neuerdings immer häufiger von Unternehmen mit angegeben wird, nicht von großer Bedeutung, da das Fernglas mit einem Schwimmgurt höchstens einen halben Meter unter Wasseroberfläche schwimmt. Natürlich ist ein Fernglas, welches ohnehin schon schwimmfähig ist, eine gute Alternative, dennoch sollte man bedenken, dass man ein bloßes Fernglas bei Verlust auf dem Wasser nur sehr schwer wieder finden würde.

Außerdem ist ein integrierter Kompass bei einem Fernglas nicht zwingend notwendig, weil nahezu jedes Schiff einen oder mehrere Kompasse mit an Bord hat. Nichts desto trotz kann ein Segelfernglas/Marinefernglas mit integriertem Kompass die Arbeit erheblich erleichtern.

Schlussendlich kann man sagen, dass man ein Segelfernglas/Marinefernglas nicht mit einem üblichen Ferngläsern oder einem Kompaktfernglas vergleichen kann, da eben die Anforderungen und Spezifikationen dem eigentlichen Verwendungszweck angepasst werden müssen.


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