Ratgeber
Kleiner Sternbild-Führer
Sternbilder entdecken: Lerne die Tierkreiszeichen und den Nachthimmel kennen.
Die 12 Tierkreiszeichen
Die Helligkeit von Sternen
Wenn du in den Nachthimmel schaust, wirst du bemerken, dass einige Sterne heller strahlen als andere. Das bedeutet nicht gleich, dass diese Sterne größer sind oder mehr Licht abgeben. Es gibt nämlich drei Gründe, warum manche Sterne heller leuchten:
> Die Größe des Sterns
> Die Entfernung zu uns
> Wie viel Licht ein Stern aufgrund seines Durchmessers abgeben kann
Schon vor mehr als 2.000 Jahren beobachtete der griechische Astronom und Mathematiker Hipparch den Sternenhimmel ganz genau. Er hielt die Positionen vieler Sterne fest und überlegte sich ein System, mit dem er ihre unterschiedliche Helligkeit beschreiben konnte.
Dazu teilte er die Sterne in sechs Helligkeitsklassen ein: Die hellsten Sterne bekamen die Zahl 1, die schwächsten Sterne, die man noch mit bloßem Auge erkennen konnte, die Zahl 6.
Aus dieser Einteilung entwickelte sich später die sogenannte Magnitudenskala, die Astronomen noch heute verwenden. Dabei gilt grundsätzlich: Je kleiner die Zahl, desto heller erscheint ein Stern am Himmel.
Die Sternbilder am Himmel
Schon vor langer Zeit haben die Menschen versucht, Ordnung in die vielen Sterne am Himmel zu bringen. Dafür verbanden sie einzelne Sterne in ihrer Fantasie zu Figuren und Formen – den Sternbildern. So konnten sie sich am Nachthimmel besser zurechtfinden und bestimmte Sterne leichter wiedererkennen.
In verschiedenen Kulturen entstanden dabei ganz unterschiedliche Namen und Geschichten rund um die Sternbilder. Viele der Namen, die wir heute verwenden, stammen aus der griechischen und römischen Mythologie. Dazu gehören zum Beispiel der Widder, der Wassermann und der Stier. Einige davon kennst du vielleicht auch als Tierkreiszeichen aus Horoskopen.
Heute gibt es insgesamt 88 offiziell festgelegte Sternbilder. Sie helfen Astronomen dabei, den Sternenhimmel in verschiedene Bereiche einzuteilen und sich dort besser zu orientieren.
Welches Sternzeichen bist du? Die Tierkreiszeichen
Hast du dich schon einmal gefragt, warum es eigentlich zwölf Tierkreiszeichen gibt? Schon vor langer Zeit beobachteten die Menschen den Himmel und die Bewegung der Sonne ganz genau. Dabei stellten sie fest, dass die Sonne im Laufe eines Jahres scheinbar durch verschiedene Sternbilder wandert.
Zwölf dieser Sternbilder wurden besonders bekannt. Sie liegen entlang der scheinbaren Bahn der Sonne und gehören zum sogenannten Tierkreis, der auch Zodiak genannt wird. Dazu zählen zum Beispiel Widder, Stier, Zwillinge und Krebs.
Aus diesen Sternbildern entstanden die zwölf Tierkreiszeichen, die du vielleicht aus Horoskopen kennst. Jedem Tierkreiszeichen wurde ein bestimmter Zeitraum im Jahr und ein eigenes Symbol zugeordnet. Welches Sternzeichen du hast, hängt also von deinem Geburtstag ab.
Früher glaubten viele Menschen, dass die Stellung der Sterne und Planeten bei ihrer Geburt etwas über ihren Charakter und ihr späteres Leben verraten könnte. Auch heute lesen viele Menschen gerne ihr Horoskop – manche glauben daran, andere machen es einfach nur zum Spaß.
Aber wie sehen die echten Sternbilder hinter den Tierkreiszeichen eigentlich aus?
Weiter unten lernst du die einzelnen Tierkreissternbilder kennen. Du erfährst, wie du sie am Nachthimmel findest, woran du sie erkennst und welche spannenden Geschichten aus der Mythologie sich um sie ranken.