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Mikroskop-FAQ

Hier finden Sie eine Übersicht der häufig gestellten Fragen an unseren Kunden-Service. Gerne können auch Sie uns Ihre Frage direkt zukommen lassen. Senden Sie uns dazu eine E-Mail an faq(at)bresser.de.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und hoffen, dass wir gemeinsam einen besseren Kunden-Service erstreben können. Kunden-Service wird bei Bresser großgeschrieben und das soll auch so bleiben!

Welches Mikroskop eignet sich gut für Kotuntersuchungen?

Für die meisten Parasiten (Kokzidien, Wurmeier) reichen niedrige Vergrößerungen (400x-600x). Daher reicht das Erudit DLX (monokular) aus.

Allenfalls Protozoen (Giardia, Toxoplasma) benötigen höhere Vergrößerungen, dort ist eher das Erudit DLX 1000x sinnvoller. Man kann aber auch das 100x Öl Objektiv später nachrüsten. Das Erudit DLX lässt sich gut bedienen (koaxialer Kreuztisch, Feinfokussierung) und hat ein helles, scharfes und kontrastreiches Bild.

Wird Wert auf binokulare Beobachtung gelegt oder soll eine Kamera dauerhaft angeschlossen werden, ist das Researcher Bino bzw. Trino komfortabler.

Zur Dokumentation reicht in der Regel die MikroCam 1.3, die an allen genannten Mikroskopen angeschlossen werden kann.

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Bei meinem Biolux Mikroskop fehlt der Kreuztisch.

Der Kreuztisch ist bei den Hartschalenkoffern unter der CD verpackt. Bitte schauen Sie dort einmal nach. Sollte er wirklich fehlen, kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice.

Als Ersatz oder zum nachrüsten finden Sie den Kreuztisch in unserem Shop: Bresser Biolux Kreuztisch (Artikelnummer 5942650).

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Ich benutze das MikrOkular Full HD unter Windows 10 ab Version 1903 (May 2019 Update / Build 18362). In der Software wird kein Bild der Kamera angezeigt, obwohl das MikrOkular in der Kameraauswahl ausgewählt ist.

Eventuell hat das verwendetet Programm / App keinen Zugriff auf die Kamera. Dies liegt häufig an den Datenschutzeinstellungen in neueren Windows 10 Versionen.

So stellen Sie ein welche Programme oder Apps die Kamera verwenden dürfen:

- Öffnen Sie mit der Tastenkombination "Windows-Taste" + "i" die Windows-Einstellungen. Im folgenden Fenster gehen Sie auf "Datenschutz" und weiter auf "Kamera".

- Wählen Sie Ihre bevorzugte Einstellung für „Zulassen, dass Apps auf Ihre Kamera zugreifen“ aus.

- Aktivieren oder deaktivieren Sie unter „Auswählen, welche Apps auf Ihre Kamera zugreifen können“ die Einstellungen für einzelne Apps und Dienste.

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Tipp für Profis

Das MikrOkular Full-HD unterstützt den UVC Standard (Universal Video Class). Daher kann diese Kamera ab Windows 8 oder höher ganz ohne Treiber oder Software betrieben werden. Hierfür stecken Sie das Okular an die USB Schnittstelle Ihres PC. Danach öffnen Sie die bei Windows 8 / 10 bereits vorinstallierte APP „Kamera“. Achten Sie auf die Privatsphäre Einstellungen bei neueren Windows 10 Versionen ab 2019 (siehe FAQ).

Auch unter anderen Betriebssystemen wie etwa Linux, Android und MAC OS kann evtl. eine UVC Kamera betrieben werden. Bitte informieren Sie sich hier beim Betriebssystemhersteller, Gerätehersteller bzw. Entwickler der Linux-Distribution in wieweit UVC unterstützt wird. Bei vielen unserer Kunden funktioniert das MikrOkular Full HD z.B. direkt mit der Software Photo-Booth auf einem MAC OS oder mit einer OTG Kamera APP auf einem Android Smartphone oder Tablet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für nicht Windows Systeme keinen Support leisten können.

Hilfe, die Barlowlinse fehlt.

Die Barlowlinse ist, anders als auf der Verpackung gezeigt, bei den meisten Geräten bereits im Okularstutzen montiert. Wenn Sie ein Okular einsetzen, und dieses sitzt nicht locker, so ist die Barlowlinse im Okularstutzen. Am oberen Wulst können Sie diese für die Zoom-Funktion herausziehen.

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Ich möchte ein Mikroskop, mit dem ich Milchsäurebakterien, Phososynthesebakterien und andere Boden-und Wassermikororganismen erkennen und unterscheiden kann. Ich habe gelesen, das 400 fach bis 1000 fach dafür ausreichen.Welche Geräte sind dazu geeignet? Bildschirm oder USB Anschluss sollten vorhanden sein, da ich nicht gut durch ein Okular sehen kann.

Wir empfehlen daher folgendes Mikroskop:

BRESSER Erudit DLX 40-1000x Mikroskop 

Um das Bild zu betrachten, ist allerdings zusätzlich noch eine USB-Kamera notwendig. Um eine gute Abbildung zu erhalten empfehlen wir eine Auflösung von mindestens 1.3 MP:

BRESSER MikroCam 1.3 MP Mikroskopkamera 

Diese Kombination kostet zwar deutlich mehr als bspw. unser LCD-Mikroskop, bietet dafür allerdings auch eine deutlich bessere Auflösung und auch eine bessere Ausbaumöglichkeit.

Möchte man Bakterien bestimmen, ist es jedoch sinnvoller, eine Kultur anzulegen. Mikroskope reichen in der Regel nur aus, um zu bestimmen, ob es sich z.B. um kugel- oder stäbchenförmige Bakterien handelt.

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Bei höheren Vergrößerungen ist das Bild unscharf oder hat wenig Kontrast, was tun?

Ein flaues, unscharfes Bild bei höheren Vergrößerungen kann mehrere Ursachen haben.

Ungeeignete Probe, zu hohe Schichtdicke bzw. zu dicker Schnitt: Die Schärfentiefe bei höhervergrößernden Objektiven ist äußerst gering! Nutzen Sie zB fixierte Blut- oder Bakterienausstriche zum Testen. Bei wässrigen Proben möglichst wenig Wasser verwenden, den Überschuss mit einem Stück Zellstoff absaugen. Bei Pflanzenschnitten möglichst dünn schneiden.

Kein Deckglas bzw. falsche Deckglasdicke: Bei den meisten biologischen Mikroskopen sind die Objektive für die Verwendung eines Deckglases optimiert. Ohne Deckglas kann keine optimale Schärfe erzielt werden (Ausnahme: Spezielle Auflichtmikroskope z.B. für Metallurgie)

Kondensor bzw. Kondensorblende nicht optimal eingestellt (zu weit offen): Häufigste Ursache für geringen Kontrast und wenig Schärfentiefe!

Zu hoch vergrößernde Okulare: Faustregel: Höchste sinnvolle Vergrößerung entspricht 1000 x Objektivapertur, d.h. 650x für ein 40x Objektiv mit Apertur 0,65.

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