07.01.2019 20:13 Alter: 76 Tage
Kategorie: Bresser, Start, Start, Press

Sternenhimmel im Januar: Totale Mondfinsternis zu Jahresbeginn

Das Jahr beginnt mit einem astronomischen Highlight

In den frühen Morgenstunden des 21. Januar gibt es eine totale Mondfinsternis. Besonders spektakulär: Sie fällt mit einem Supervollmond zusammen.

Bis es soweit ist, funkeln die Sterne des Wintersechsecks mit Sternschnuppen um die Wette: Noch bis 10. Januar sind, vor allem in der zweiten Nachthälfte, die Quadrantiden zu sehen. Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde des gerade einmal 500 Jahre jungen Schauers flitzen über den Nachthimmel und bescheren uns ein wahrhaft himmlisches Feuerwerk.

Ansonsten laden die langen Winternächte geradezu zum Sternegucken ein: Am südlichen Sternenhimmel spannen Kapella, Aldebaran, Rigel, Sirius, Prokyon und Pollux das so genannte Wintersechseck auf. Besonders ins Auge sticht freilich Orion – Leitsternbild des Winterhimmels. Unübersehbar ist auch Sirius im Sternbild Großer Hund, der hellste Fixstern am irdischen Himmel. Fast genau senkrecht darüber, vorbei an Beteigeuze, Orions östlichem Schulterstern, leuchtet gelblich Kapella. Südwestlich von ihr entdecken Sie dann auch den rot schimmernden Aldebaran im Sternbild Stier.

Apropos lange Winternächte: Im Vergleich zum Winteranfang sind die Nächte Ende Januar schon wieder eineinhalb Stunden kürzer.

Planetentechnisch ist es im Januar eher ruhig: Von Merkur und Saturn fehlt jede Spur am Nachthimmel, dafür überstrahlt Venus den Osthimmel in den frühen Morgenstunden als heller Morgenstern. Am 22. Januar bekommt sie Besuch von Jupiter, der im Januar gerade so in den beiden Stunden vor Sonnenaufgang auszumachen ist: Beide Planeten haben sich dann soweit angenähert, dass sie dicht beieinander stehen. Gut zu erkennen ist auch unser Nachbarplanet Mars, der am Abendhimmel hoch im Süden steht.

Neugierig geworden? Unser Sky Guide für Januar informiert Sie detailliert über die Besonderheiten des Nachthimmels in diesem Monat.

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