03.09.2018 11:07 Alter: 74 Tage
Kategorie: Bresser, Astro-News, Press, Start, Start

Unser SkyGuide für September ist da!

Vor allem in der ersten Septemberhälfte erstrahlen am Nachthimmel einige seltene Schönheiten

Die Milchstraße ist jetzt besonders gut zu sehen, alle Planeten unseres Sonnensystems geben sich die Ehre, dazu huschen einige Sternschnuppen vorbei und Komet 21P/Giacobini-Zinner ist mit bloßem Auge am Nachthimmel zu erspähen.

Der Herbst ist da. Wenngleich der astronomische Herbst erst am 23. September beginnt – um genau 3.45 Uhr morgens überschreitet die Sonne den Äquator nach Süden – sind die Nächte jetzt schon deutlich länger und kühler als noch im August. Ziehen Sie sich also warm an bei Ihren Sternenbeobachtungen. Dafür werden Sie aber auch mit einem seltenem Anblick belohnt. Bis einschließlich 9. September geben sich nämlich die Planeten unseres Sonnensystems quasi „die Klinke in die Hand“. Denn im Laufe der Nacht sind sie jeweils alle zu sehen. Ein ganz besonderes, seltenes Highlight ist dabei Merkur. Er ist nur in den ersten paar Septembernächten, kurz vor Sonnenaufgang, am Osthimmel zu erkennen. Hingegen sind vor allem Venus, Jupiter, Saturn und Mars nicht zu übersehen.

Gleich in der ersten Septembernacht gab es übrigens den ersten von drei Meteoritenströmen in diesem Monat: die Alpha-Aurigiden. Wer ihn verpasst hat: Am 9. September erreichen die September-Perseiden ihren Höhepunkt – völlig ungestört von Mondlicht, denn es ist Neumond, können Sie sie genießen. Gerade in den Nächten um den Neumond herum sind übrigens auch die Bedingungen ideal für die Betrachtung der Milchstraße. Das galaktische Zentrum unserer Heimatgalaxie steht zwar gerade noch über dem Horizont, es ist aber auch endlich dunkel genug, um sie gut zu sehen und fotografieren zu können. Merken Sie sich auch den 20. September vor. Dann erreichen die Pisciden ihr Maximum – auch wenn dieser Sternschnuppenstrom mit fünf bis 10 Meteoren pro Stunde nicht mit dem August-Sternschnuppenregen mithalten kann.


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