Besonderheiten des Himmels für den Monat Juni

Für Astronomen ist der Juni in vielerlei Hinsicht ein wichtiger und bedeutsamer Monat. Für alle Beobachter in der nördlichen Hemisphäre ist der Juni der hellste Monat des Jahres. Er verdankt dies der Sommersonnenwende, die für die nördliche Halbkugel auf den 21. Juni fällt. Zu diesem Zeitpunkt erreicht die Sonne ihren nördlichsten Punkt in der Ekliptik und zur Mittagszeit ihren größtmöglichen Abstand zum Horizont. Natürlich gibt es für jede Aktion auch eine gleichwertige Gegenreaktion: Während wir "Nordlichter" uns in der herrlichen Mittsommersonne aalen, hält der Mittwinter auf der Südhalbkugel die Menschen fest im Griff. Der Grund für diese beiden Extreme - und damit auch für unser gesamtes saisonales Wetter auf der Erde - ist die Neigung der Rotationsachse der Erde gegenüber der Erdbahnebene um ca. 23,5 Grad, die die Erde beim Umlauf um die Sonne beschreibt. Während der gesamten Sommerzeit ist die obere Hemisphäre der Sonne zugewandt und erhält dementsprechend mehr Licht, um Land und Meere zu erwärmen. Folglich sind die Tage länger und die Nächte kürzer, je näher man sich am Nordpol befindet. Die Bewohner über dem Polarkreis haben an Mittsommer 24 Stunden lang Tageslicht. Die Bewohner auf der anderen Polseite durchleben jetzt allerdings das genaue Gegenteil.

Dieser Umstand hat spürbare Auswirkungen auf den Grad der Dunkelheit für alle Beobachter in den gemäßigten nördlichen Breitengraden, da die Sonne zu diesem Zeitpunkt im Jahr selbst zur tiefsten Nachtzeit nicht so weit unter dem Horizont steht. Die Bewohner des nördlichen Europa sowie der nördlichen Teile der USA und Kanada und in Asien erleben um die Sommersonnenwende für eine kurze Zeit somit ein beständiges astronomisches Dämmerlicht.

Vom 23. Mai bis zum 21. Juli 2017 (geändert; d. Verf.) zeigt sich für die Beobachter im südlichen England (beobachtet von 51 Grad Nord) der Himmel in einem Zustand permanenter astronomischer Dämmerung, was bedeutet, dass die Sonne während der ganzen Nacht weniger als 18 Grad unter dem Horizont steht. Somit ist der Himmel niemals wirklich dunkel, und Objekte um oder unter der 6. Helligkeitsstufe sind dann mit bloßem Auge nicht mehr wahrzunehmen. Und dieser Zustand hat augenscheinlich auch einen Anstoßeffekt für die Deep Sky-Beobachtung und die Astrofotografie. Je weiter nördlich man den Himmel beobachtet, desto länger hält die Periode der beständigen astronomischen Dämmerung an: in Manchester, England (53,5 nördlicher Breitengrad), zieht sich diese Periode vom 14. Mai bis zum 30. Juli hin; in Edinburgh (knapp 56 Grad Nord) dauert diese Periode sogar noch länger an, vom 5. Mai bis zum 9. August. Bedenken Sie bitte: Wenn Sie sich in Breitengraden ähnlich denen von Rejkjavik, Island (64 Grad Nord), befinden, dann erstreckt sich die Periode der beständigen astronomischen Dämmerung vom 10. April bis zum 2. September - das ist schon sehr extrem! Und nördlich des arktischen Polarkreises geht die Sonne während der Sommersonnenwende überhaupt nicht unter, wohingegen südlich des antarktischen Polarkreises während dieser Periode die Sonne gar nicht aufgeht.

↑ Zurück zum Seitenanfang

Der Mond

Mondphasen

Mondphasen im Juni

Der Mond steht am 1. Juni im ersten Viertel und befindet sich im Sternbild Löwe (Leo). Er durchwandert den Himmel kurz vor Sonnenuntergang und ist am besten am frühen Abend zu beobachten. 

Ein paar Tage später, um den 3. / 4. Juni herum, passiert der Mond im Sternbild Jungfrau (Virgo) den Planeten Jupiter, wobei er knapp zwei Grad nördlich an ihm vorbeistreift. Diese akzeptable Konjunktion gibt ein gutes Pärchen ab für alle Beobachter und Astrofotografen, obwohl sie keine große wissenschaftliche Bedeutung hat.

Am 9. Juni wird der Mond zum Vollmond, und dieser Umstand, zusammen mit dem Fehlen einer wirklichen Dunkelheit in unserer nördlichen Hemisphäre zu diesem Zeitpunkt im Jahr, lassen leider kaum Gelegenheiten zu, um ernsthafte Deep Sky-Beobachtungen und Astrofotografie zu betreiben.

Am 17. Juni erreicht der Mond sein letztes Viertel (abnehmender Halbmond), wobei er sich im Sternbild Wassermann (Aquarius) befindet. Von jetzt an neigt er sich der Sonne zu und wird am 24. Juni zum Neumond, wenn sich beide Objekte im Sternbild Zwillinge (Gemini) befinden.

Die letzten Junitage verbringt der Mond damit, die Sternbilder Zwillinge, Krebs (Cancer) und Löwe flink zu durchwandern und hinüber in das Sternbild Jungfrau zu wechseln, wo er am letzten Junitag bei Sonnenuntergang einige wenige Grade westlich des Jupiter zu finden ist. Das ist dann kurz vor der Phase des zunehmenden Halbmondes (erstes Viertel) am 30. Juni. Da die Sonne jetzt im Norden höher in der Ekliptik steht, scheint der Mond in seiner zunehmenden Phase am Abendhimmel nicht mehr so hoch zu stehen, so wie es in den vorherigen Monaten der Fall gewesen ist. Die "Hochfrühlings-Mondsichel-Phase" ist vorbei - ein sicheres Zeichen dafür, dass der Sommer Einzug gehalten hat.

↑ Zurück zum Seitenanfang

Die Planeten

Merkur

Anfang Juni präsentiert sich Merkur, der bei Sonnenaufgang bei einer Helligkeit von -0,3 mag. nur knapp über 5 Grad hoch am Himmel steht (beobachtet von 51 Grad Nord), für uns hier in den gemäßigten nördlichen Gefilden als ein sehr schwieriges Ziel. Obgleich er mit einen Winkelabstand von beinahe 21 Grad zur Sonne hat, steht der so genannte geheimste Planet bei Sonnenaufgang im Osten sehr tief, und es ist schwierig, ihn in der Morgendämmerung auszumachen. Für die Beobachter in südlicheren bzw. tropischen Gefilden, präsentiert sich Merkur dagegen in einer außergewöhnlich guten Beobachtungsposition.

Im weiteren Verlauf des Juni neigt sich Merkur der Sonne entgegen und wird dabei heller. Mitte des Monats ist der Planet mit einer Helligkeit von -1,5 mag. extrem hell, steht dabei am 15. Juni allerdings knapp unter 8 Grad von der Sonne entfernt.

Am 21. Juni erfolgt Merkurs Obere Konjunktion, wobei der Planet sich, von der Erde betrachtet, hinter der Sonne befindet. Jenseits dieses Punktes geht Merkur am Abendhimmel wieder auf.

Gegen Ende des Monats kann Merkur in der Abenddämmerung gefunden werden, aber trotz seines Abstands von der Sonne am 30. Juni, mit knapp 11 Grad, sowie einer eigentlich sehr ordentlichen Helligkeit von -1,1 mag. bleibt der Planet ein schwierig zu entdeckendes Objekt. Bei Sonnenuntergang am 30. Juni steht der Planet auf einer Höhe von knapp unter 6 Grad (beobachtet von 51 Grad Nord) und bleibt somit weiterhin für Beobachtungen ein verzwicktes Objekt bis in den Juli hinein, wenn sich dann sein Winkelabstand zur Sonne etwas erhöht hat. Falls Sie einen ebenen westlichen Horizont erkennen, dann versuchen Sie unter allen Umständen, Merkur zu finden, aber beachten Sie dabei, dass die Sonne vollständig untergegangen sein muss, bevor Sie den Versuch starten, den Planeten zu lokalisieren.

↑ Zurück zum Seitenanfang

Venus

Venus befindet sich am 1. Juni im Sternbild Fische (Pisces) und dominiert mit ihrer blendenden Helligkeit von -4,3 mag. und einem Durchmesser von 24,5 Bogensekunden den Himmel, als eine zu 48,3% beleuchtete Scheibe, kurz vor ihrer Phase als Halbvenus (am 3. Juni). Der Planet steht ungefähr 14 Grad hoch am Himmel (beobachtet von 51 Grad Nord), bei Sonnenaufgang beinahe genau östlich, und es ist nicht schwierig, ihn in der Morgendämmerung auszumachen.

Mitte Juni hat Venus einen Winkelabstand zur Sonne von knapp unter 45 1/2 Grad, und der Planet zeigt sich weiterhin als eine sehr solide Scheibe von 21 Bogensekunden im Durchmesser. Aber obwohl Venus ihre Beleuchtungsphase auf 55,6% erhöht hat, so bedeutet der stetige Marsch des Planeten auf seiner schnelleren inneren Umlaufbahn weg von der Erde auch eine unvermeidliche Abnahme seiner Helligkeit; mit jetzt -4,2 mag. ist der Planet immer noch beeindruckend hell, aber doch weit weniger hell als noch zu Beginn des Jahres. Bei einer Höhe von etwas unter 16 3/4 Grad, genau östlich bei Morgendämmerung, wird es nicht schwer sein, den Planeten am Morgenhimmel zu entdecken.

Zum Monatsende hin hat die Helligkeit des Planeten auf -4,1 mag. abgenommen; Venus ist damit, nach der Sonne und dem Mond, zwar heller als irgendein anderes Objekt an unserem Himmel, aber es ist doch eine eindeutige Abnahme gegenüber der Helligkeit bei Monatsanfang. Venus hat jetzt noch einen Durchmesser von 18,3 Bogensekunden und befindet sich 136,5 Millionen km von der Erde entfernt. Der Planet steht 20 Grad hoch (beobachtet von 51 Grad Nord) und dominiert um die Morgendämmerung herum immer noch den Himmel. Für die Beobachtung sowohl mit Teleskopen als auch mit Hilfe der Fotografie ist der Planet sehr gut positioniert.

Mars

Mars erreicht seine Obere Konjunktion am 27. Juli, und wir sind jetzt dabei, den entferntesten Punkt zum Roten Planeten zu erreichen. Das heißt aber auch, dass Mars bei Sonnenuntergang am Abendhimmel eine Scheibe von enttäuschenden +1,7 mag. Helligkeit und einer Größe von 3,7 Bogensekunden im Durchmesser zeigt, die am 1. Juni knapp zwei Stunden nach der Sonne untergeht.

Zum Monatsende hin befindet sich Mars knapp 8 Grad östlich der Sonne und kann am Abendhimmel leider nicht beobachtet werden. Nach Ende Juli 2017 erscheint Mars wieder am Morgenhimmel und läutet somit den langen Countdown ein hin zur Mars Opposition im Juli 2018.

Jupiter

Am 1. Juni finden wir Jupiter im Sternbild Jungfrau (Virgo); der Planet hat eine ordentliche Helligkeit von -2,2 mag. und eine Größe von etwas mehr als 40 Bogensekunden im Durchmesser. Der Planet durchquert den Abendhimmel kurz nach 21 Uhr und kann dabei sehr gut beobachtet werden.

Um die Monatsmitte hat sich bei unserem Gasriesen nicht viel verändert; seine Größe hat sich auf knapp unter 40 Bogensekunden im Durchmesser verringert, aber er hat seine Helligkeit von starken -2,2 mag. behalten.

Ende Juni ist Jupiters Helligkeit minimal auf -2,1 mag. gesunken, und seine Größe hat auf 37,4 Bogensekunden im Durchmesser abgenommen, während wir uns auf unserer schnelleren inneren Umlaufbahn von ihm entfernen. Der König der Planeten durchquert den Himmel jetzt um kurz nach 19.15 Uhr. Er trifft am 30. Juni im Sternbild Jungfrau auf den zunehmenden Halbmond (1. Viertel), und beide durchqueren Virgo in einer Entfernung von etwas mehr als 7 Grad voneinander die Nacht.

↑ Zurück zum Seitenanfang

Saturn

Saturn steht am 15. Juni 2017 in Opposition, und wir hier auf der Erde nähern uns dem nahesten Punkt dieser faszinierenden "beringten" Welt. Der Planet beginnt den Monat als ein +0,1 mag. helles und 18,3 Bogensekunden im Durchmesser großes Objekt im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus) und befindet sich in der südlichen Hemisphäre für Beobachtungen in einer erstklassigen Position. Wir hier in der nördlichen Hemisphäre können ihn von unserem Standpunkt aus leider nicht so gut sehen, da der Planet sich im Süden in einer sehr niedrigen Position aufhält. Saturn kann jedoch noch zu einem lohnenswerten Beobachtungsobjekt werden, sollten Sie sich an einer Stelle befinden, die einen geeigneten südlichen Horizont hat. 

Wie bereits erwähnt, erfolgt die Opposition des Saturn in der Mitte des Monats, in der Nacht des 15. Juni. Zu diesem Zeitpunkt leuchtet Saturn mit einer maximalen Helligkeit von +0,0 mag. und ist 18,4 Bogensekunden im Durchmesser groß. Mit seinen weit geöffneten Saturnringen bietet der Planet einen atemberaubenden Anblick, und seine maximale Helligkeit und Größe können die ganze Nacht über beobachtet werden. 

Saturn

Saturn, aufgenommen durch ein
80mm Explore Scientific Triplet APO.
mage Credit: Kerin Smith

Zum Monatsende hin hat der Saturn seine Helligkeit minimal nach +0,1 mag. (lt. CalSky vom 27.06.; der Verf.) verringert und ist in der Größe auf 18,3 Bogensekunden im Durchmesser geschrumpft. Die gute Nachricht ist, dass der Planet den Himmel kurz vor Mitternacht durchquert und somit für Abendbeobachtungen besser platziert ist. Im Laufe des Jahres wird der Planet beständig früher aufgehen.

↑ Zurück zum Seitenanfang

Uranus und Neptun

Beide Planeten sind ganz eindeutig Objekte des Morgens. Neptun, im Sternbild Wassermann (Aquarius), der blassere und mehr westlich positionierte Planet mit einer Helligkeit von +7,9 mag. und einer Größe von 2,3 Bogensekunden im Durchmesser, geht am 1. Juni knapp drei Stunden vor der Sonne auf.

Uranus liegt weiter östlich im benachbarten Sternbild Fische (Pisces), und obwohl der Planet mit +5,9 mag. heller und mit 3,4 Bogensekunden im Durchmesser größer ist als Neptun, ist eine Beobachtung gegenwärtig schwieriger, da Uranus nur knapp eineinhalb Stunden vor der Sonne aufgeht.

Zum Ende des Monats hin sind beide Planeten jedoch eindeutig leichter aufzufinden. Neptun geht in den gemäßigten Breitengraden kurz vor Mitternacht auf und strebt dem Nord-/ Süd-Transitpunkt zu, wenn die Sonne aufgeht. Uranus ist mit +5,8 mag. minimal heller und geht nun ungefähr 3 1/2 Stunden vor der Sonne auf.

↑ Zurück zum Seitenanfang

Kometen

Der Komet C/2015 ER61 PanSTARRS befindet sich im Sternbild Fische. Während dieser Newsletter geschrieben wird, ist eine Debatte darüber entbrannt, wie hell genau der Komet während seines Besuches im inneren Sonnensystem in Erscheinung treten wird. Es wird angenommen, dass der Komet seine größtmögliche Helligkeit im letzten Teil des Monats Mai erreicht hatte und dass er eine theoretische maximale Helligkeitsstufe von +6 mag., +/- 2 mag., hat; eine ganz erhebliche Fehlertoleranz. Zu Beginn des Junis sollte er seinen Helligkeits-Höchststand überschritten haben, aber es lohnt sich, ihn am Morgenhimmel im Auge zu behalten, wo er am 1. Juni knapp zwei Stunden vor der Sonne aufgeht. Venus dient dabei als praktischer und unübersehbarer Wegweiser zu dem Teil des Himmels, in welchem sich der Komet befindet, nämlich ca. 10 Grad nördlich des Planeten am 1. Juni. Im weiteren Verlauf des Monats verliert der Komet an Helligkeit; für Beobachtungen bietet sich also der Beginn des Monats an.

Der Komet C/2015 V2 Johnson sollte zu Beginn des Junis ein willkommenes und leicht zu erfassendes Fernglas-Objekt im Sternbild Bärenhüter (Bootes) sein, das mit einer Helligkeit von +6,7 mag. am Himmel schwebt. In der ersten Juni-Woche finden wir den Kometen ungefähr 5 Grad östlich von Arcturus (auch Alpha Bootis), dem hellsten Stern im Sternbild Bärenhüter, und er sollte leicht aufzufinden sein bei seiner Meridian-Überquerung um kurz nach 22 Uhr (10 pm) am Abend. Der Komet wird zur Mitte des Monats minimal blasser sein, ist aber immer noch leicht aufzufinden an den Grenzen der Sternbilder Bärenhüter und Jungfrau (er überquert die Sternbildgrenze hin zum Sternbild Jungfrau genau genommen am 14. Juni). In der Nacht des 30. Juni wird der Komet, beobachtet von den gemäßigten nördlichen Breitengraden aus, den Meridian ungefähr in einer Linie mit Spica (Alpha Virginis), dem Hauptstern im Sternbild Jungfrau, überqueren, von welchem er knapp unter 12 Grad östlich entfernt ist. Der Komet ist zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich ungefähr eine halbe Helligkeitsstufe blasser als er es zu Beginn des Juni gewesen ist; er bleibt aber hoffentlich weiterhin ein lohnenswertes Beobachtungsobjekt.

↑ Zurück zum Seitenanfang

Höhepunkte der Deep Sky-Beobachtung in den Sternbildern Drache (Draco) und Herkules

Der Juni ist leider nicht die beste Jahreszeit, um wirklich anspruchsvolle Deep Sky-Objekte von der oberen nördlichen Hemisphäre aus zu beobachten; dies ist sowohl auf die Sommersonnenwende zurückzuführen als auch auf den Umstand des Fehlens einer echten astronomischen Dunkelheit, aber natürlich bleibt immer noch genug an Objekten für Beobachtungen übrig, sogar wenn der Himmel nicht die perfekte Dunkelheit aufweist. Die Himmelsleser in der südlichen Hemisphäre mögen uns verzeihen, dass dieser Juni-Newsletter doch sehr "nördlich-gefärbt" daherkommt, aber seien Sie versichert, dass der Juli-Newsletter jede Menge an "südlichen Objekten" aufweisen wird!

Wir beginnen unsere Deep Sky-Rundreise am beinahe nördlichsten Punkt am Himmel, nämlich im Sternbild Drache (lat. Draco), der sehr ausgedehnten Drachenkonstellation, welche sich als langer Sternenzug um seinen polaren Nachbarn, dem Sternbild des Kleinen Bären (Ursa Minor, im Deutschen auch volkstümlich Kleiner Wagen genannt), windet und den Himmel zirkumpolar nahezu halb umspannt. Es wird sicherlich vielen Himmelslesern bewusst sein, dass der Polarstern beider Hemisphären sich aufgrund des kreiselförmigen Pendelns der Erdachse verlagert. Während der Polarstern (Polaris) jetzt der am nächsten sichtbare Stern am nördlichen Polarhimmel ist, war dies in der Vergangenheit - vor ca. 6000 - 4100 Jahren - der Stern Thuban (lt. Internet; d. Verf.) (Alpha Draconis). Thuban ist einer dieser anscheinend etwas enttäuschenden Alpha-Klassen-Sterne, da er sichtbar blasser ist als andere Sterne im Sternbild des Drachen. Die Tatsache, dass dieser Stern einst ein Polarstern war, ist eventuell ein Grund dafür, dass er mit solcher Ehrerbietung bedacht wurde; möglicherweise war der Stern früher viel heller, was aber an sich wenig wahrscheinlich ist.

Trotz seiner Größe beinhaltet die Drachen-Konstellation doch wenig Deep Sky-Highlights, verglichen mit den umgebenden Sternbildern, die scheinbar von Highlights übersät sind. Aber diese wenigen Höhepunkte sind alle sehr interessant und wert, herausgefunden und näher beobachtet zu werden.

Dazu zählt zuerst die Galaxie M102 bzw. NGC5866, auch bekannt als die Spindel-Galaxie. Dieser bekannte Name ist jedoch mehrdeutig, da es noch zwei weitere Galaxien gleichen Namens gibt, und zwar eine im benachbarten Sternbild des Großen Bären (Ursa Major) und die andere im Sternbild Sextant (lat. Sextans), aber die äußerliche Struktur von M102 erscheint in Teleskopen eindeutig als eine Spindel. M102 ist eine linsenförmige Galaxie in Kantenstellung; sie ist +9,9 mag. hell und deckt eine Fläche von 6,5 x 3,1 Bogenminuten ab. Obgleich die Galaxie offensichtlich nicht sehr hell erscheint, so bedeutet ihre stark verdichtete Beschaffenheit, dass man sie selbst mit relativ kleinen Teleskopen findet und dass die Galaxie mit mittleren und großen Instrumenten ganz hervorragend beobachtet werden kann, wobei auch die dunkle Bahn, die den Galaxien-Kern in zwei Hälften teilt, mühelos aufgelöst werden kann. In dieser Hinsicht gleicht M102 stark der Galaxie NGC891 im Sternbild Andromeda und der Galaxie NGC4565 im Sternbild Haar der Berenika (Coma Berenices).

Die Galaxie M102 ist eines der späteren kontrovers diskutierten Messier-Objekte, und ihr Entdecker, Pierre Méchain, hat später in ziemlich herablassender Form seine Einstufung des Objektes zurückgenommen, mit der Begründung, dass das fragliche Objekt eine Doppelbeobachtung der nahebei liegenden Galaxie M101 wäre. Wenn wir uns jedoch Méchains Original-Aufzeichnungen sowie die exakte Position von M102, wie von Messier selbst beschrieben, genauer ansehen, dann ist es klar, dass die Galaxie M101 nicht mit dem in Frage kommenden Objekt übereinstimmen kann. Der amerikanische Messier-Experte und Harvard-Emeritus, Astronomie-Professor Owen Gingerich, ist der Meinung, dass die Galaxie NGC5866 ein würdiger und am besten passender Kandidat für die Galaxie M102 ist, nachdem er Messiers Original-Notizen und seine Korrespondenz mit Méchain eingehend studiert hat. Somit haben wir heute eine Galaxie M102, die wir ausfindig machen und selbst untersuchen können. M102 liegt ungefähr 40 Millionen Lichtjahre von unserer Galaxie entfernt.

Wenn wir eine Linie nordöstlich von M102 ziehen, durch die Sterne Edasich (Iota Draconis, oder auch "Hyäne"), Eta Draconis und Zeta Draconis (Aldhibah), dann kommen wir zum wunderschönen Planetarischen Nebel NGC6543, auch bekannt unter dem Namen Katzenaugennebel (Cat's Eye Nebula). Dieses Objekt hat eine Helligkeit von +8,1 mag. und ist mit ungefähr 0,4 x 0,3 Bogenminuten äußerst massiv. So ist es auch relativ einfach, es selbst mit kleineren Teleskopen aufzufinden, obwohl stärkere Instrumente nötig sind, um die verzwickte innere Struktur aufzuzeigen.

Der Katzenaugennebel hat einen grün-bläulichen Farbton, eine Farbe, welche selbst in kleineren Instrumenten stark auffällt. Es ist desöfteren angemerkt worden, dass der Katzenaugennebel ein wenig der äußeren Gasplaneten Uranus und Neptun gleichen würde. Was allerdings NGC6543 entscheidend als nicht planetar ausweist, ist sein zentral gelegener Stern. Dieser Stern hat eine Helligkeit von +11,0 mag. und ist aufgrund seiner verdichteten und hellen Beschaffenheit des ihn umgebenden Nebels ziemlich schwer auszumachen. Teleskop-Beobachtungen des zentralen Sterns bei indirekter Sicht haben aufgezeigt, dass es sich bei diesem umgebenden Nebel um einen der so genannten "blinkenden Planeten" handelt - wenn man seine Sicht von einem Beobachtungsfeld in das andere lenkt, dann scheint der Nebel "an und aus" zu blinken, wobei er dann aus dem Sichtfeld verschwindet.

Höhere Vergrößerungsmaßstäbe mit größeren Teleskopen zeigen die interne Schleifen-Struktur im inneren Teil des Nebels auf. Beobachtungen mit dem Hubble Weltraum-Teleskop haben bedeutend mehr Fakten aufgedeckt als erdbasierte Teleskope jemals in der Lage sein werden, dies zu können: Auf NGC6543 gibt es mehrere konzentrisch angelegte Gashüllen, welche die Vermutung nahelegen, dass sich eine ganze Reihe von Schichten auf Kosten der Oberfläche des zentralen Sterns "ernährt" haben, welcher seinerseits in zwei 180 Grad geteilte Strahlobjekte (Jets) zurecht geschliffen wurde, die dem Nebel seine ziemlich ovale Form geben. Es wird darüber spekuliert, dass diese Jets eigentlich ein Hinweis auf einen unsichtbaren zweiten Begleiter sind und dass sie die Pole seiner Rotation repräsentieren. Diese Vermutung kann zur jetzigen Zeit nicht bestätigt werden, aber der Katzenaugennebel bedeutet für Astronomen eine der besten Möglichkeiten, die sterbenden Phasen eines Sterns zu studieren, der unserer Sonne gleicht. NGC6543 liegt ungefähr 3.000 Lichtjahre von uns entfernt und gehört somit zu einem unserer nächsten Planetarischen Nebel - und auch zu einem der jüngsten: Beobachtungen lassen vermuten, dass der Nebel während der vergangenen 1.000 Jahre eine beständige Expansion und Ausformung erlebt hat.

Wenn wir uns nach Süden wenden, um knapp 24 Grad, durch den Stern Beta Draconis (auch Rastaban genannt), einer der vier Sterne, die den Kopf des Drachen darstellen, über die Sternbildgrenze hinaus in das Sternbild Herkules hinein, dann kommen wir zu einem der schönsten Kugelsternhaufen am Himmel, dem M92.

M92 wurde 1777 vom deutschen Astronomen Johann Elert Bode entdeckt und, unabhängig davon, 1781 von Charles Messier, der ihn im selben Jahr seinem Katalog hinzufügte. Während M92 zugunsten des berühmteren Pendants M13 (davon später mehr) ein wenig übersehen wird, so ist der Kugelsternhaufen auf seine Art ein ganz spektakuläres Objekt, das leicht mit dem Fernglas oder kleineren Teleskopen entdeckt werden kann. Bei starker Dunkelheit kann man es sogar mit dem bloßen Auge erkennen - das Objekt liegt mit einer Helligkeit von +6,44 mag. gerade noch innerhalb der theoretischen Sichtbarkeit mit dem bloßen Auge, was allerdings auch nur bei indirekter Sicht möglich ist. M92 ist ein gut verdichtetes Beobachtungsziel, und die Größe von 2 Bogensekunden im Durchmesser hilft dabei, die Oberflächen-Helligkeit aufrecht zu erhalten. Schon Ferngläser mit relativ durchschnittlichem Leistungsvermögen lassen die körnige Beschaffenheit dieses Kugelsternhaufens sehr gut erkennen; M92 ist in der Tat eines der besten Deep Sky-Objekte seiner Art, die mit Ferngläsern beobachtet werden können. Wenn also schon der Blick auf M92 durch ein Fernglas exzellente Resultate zeitigt, dann ist der Blick durch ein Teleskop atemberaubend. Schon kleinere Teleskope lösen problemlos den Kugelsternhaufen in seine individuellen Sterne auf, während die größeren Teleskope dann dem Kugelsternhaufen entdeckungsmäßig erst wirklich gerecht werden.

Mit einer Entfernung von ca. 26.000 Lichtjahren, hat M92 noch einen kuriosen "Teilzeit-Job" - alle 26.000 Jahre wird der Kugelsternhaufen zum Kennzeichen für den nördlichen Himmelspol. Durch das kreiselförmige Pendeln der Erdachse, die den Polarstern dadurch zu einer Verlagerung bringt, wird in ca. 16.000 Jahren der Pol innerhalb eines Grades an M92 herangeführt.

Besitzer größerer Teleskope haben sicher den Wunsch, einen weiter entfernteren Kugelsternhaufen zu beobachten, wie den NGC6229. Dieser Kugelsternhaufen ist sehr viel blasser als sein Nachbar und findet sich 7 Grad nordwestlich von M92. Der Anblick dieses Sternhaufens wäre trotzdem, wie bei seinem Nachbarn, ein großartiges Ereignis, wäre da nicht diese Entfernung - sie wird auf ungefähr 100.000 Lichtjahre geschätzt. NGC6229 wurde im Jahre 1787 vom deutsch-britischen Astronomen Sir William Herschel entdeckt und wurde ursprünglich als ein Planetarischer Nebel angesehen. Beobachtungen im 19. Jahrhundert wiesen ausgedehnte spektrale Eigenschaften nach und dementsprechend eine große Ansammlung von Sternen. Um NGC6229 in seine einzelnen Sterne aufzulösen, benötigt man auf jeden Fall ein entsprechend großes Teleskop; bei Einsatz der Astrofotografie wird diese Aufgabe jedoch bedeutend einfacher.

Während der NGC6229-Kugelsternhaufen nur für größere Instrumente oder Astrofotografen vorbehalten ist, so ist das nächste Objekt auf unserer "Herkules"-Reise wirklich für jeden Beobachter da - der schlechthin schönste Kugelsternhaufen in der nördlichen Hemisphäre, der wundervolle M13.

Mit einer Helligkeit von +5,78 mag. liegt M13 im Bereich der Beobachtung mit dem bloßen Auge, und er wurde 1714 zuerst vom englischen Astronomen Sir Edmund Halley entdeckt und wie folgt beschrieben: "Ein Nebel, der sich dem bloßen Auge zeigt, wenn der Himmel klar und der Mond abwesend ist." Charles Messier fügte dieses Objekt 1764 seinem Katalog hinzu, und Sir William Herschel beschrieb den M13 so: "Es ist ein bemerkenswert schöner Sternenhaufen, der in seiner Mitte außerordentlich komprimiert und sehr ergiebig ist."

Die große Beliebtheit von M13 ist nicht einfach nur auf seine Schönheit zurückzuführen - der Kugelsternhaufen ist auch außergewöhnlich leicht zu lokalisieren, da er im Angelpunkt (Keystone) des Sternbildes Herkules liegt. Diese zentrale Sterngruppe von vier Sternen, Zeta, Eta, Epsilon und Pi Herculis kennzeichnen diesen Angelpunkt (Keystone), der den Kopf eines Halbgottes darstellt. M13 liegt 2 1/2 Grad südlich des Sterns Eta und auf der westlichen Seite des Angelpunktes hinunter zum Stern Zeta. Wenn man diesen Kugelsternhaufen einmal gefunden hat, dann wird man ihn nie mehr vergessen, da er sowohl in Teleskopen als auch in Ferngläsern ein phantastisches Objekt abgibt. Größere Instrumente vermögen M13 relativ leicht in seine individuellen Sterne aufzulösen, und sie geben dem Beobachter auch die Chance, das "Propeller-Merkmal" zu entdecken. Der Propeller kann noch einfacher mittels Langzeitfotografie aufgezeichnet werden, und er kommt noch auf ein paar wenigen anderen Kugelsternhaufen vor. Es gibt einen Bereich auf dem Sternhaufen, in welchem ein einfacher Blickachseneffekt die geringere Dichte an Sternenkonzentration hervorhebt. Der Mensch und seine Wahrnehmung mögen sein wie sie wollen, aber dieser Bereich wird im Allgemeinen angesehen als eine dreischaufelige Luftschraube, die sich schwach als Silhouette inmitten der Hintergrundsterne abzeichnet.

Die Sterne von M13, in der Hauptsache Rote Sterne, sind sehr alt, und sie sind, aller Wahrscheinlichkeit nach, seit der Formation der Milchstraße selbst, gravitativ gebunden gewesen. Kugelsternhaufen sind in der Regel sehr arm an Metallen, weil sie so alt sind, und der durchschnittliche Eisenanteil eines Kugelsternhaufens liegt bei knapp 5% des Eisenanteils unserer Sonne. Unser eigenes Sonnensystem, dessen Alter kaum mehr als ein Drittel des Alters von M13 ausmacht, hat stark vom Metall-Recycling profitiert, das produziert wurde durch den Todeskampf früherer Sterne. Der Kern unserer Erde ist Teil dieses Prozesses, zusammen mit einem großen Eisenanteil, der zum physischen Aufbau beiträgt. Eine jede mögliche Lebensform, die sich auf Planeten um Kugelsternhaufen wie den M13 entfaltet haben könnte, dürfte jedoch keinen Zugang zu Metallen haben, wie wir ihn hier auf der Erde im Überfluss besitzen, und es würden sicherlich andere biologische Überlebens-Strategien und Prozesse benötigt als diejenigen, die unser Leben hier auf Erden erst möglich machen. Diese eventuellen Bewohner von M13 besäßen allerdings einen großartigen Nachthimmel, da der Himmel übersät wäre mit Hunderten (wenn nicht Tausenden) von Sternen, die alle heller als die erste Helligkeitsstufe wären - welch ein Anblick!

Mit einer Ausdehnung von ungefähr 125 Lichtjahren im Durchmesser hat M13 zwar eine ganz ordentliche Größe, ist damit aber nicht der größte Kugelsternhaufen unserer Galaxie (dieser Preis gebührt ganz sicher dem Kugelsternhaufen Omega Zentauri im Sternbild des Zentaur). M13 ist aber auch deshalb in unseren kosmischen Breiten so auffällig, weil er mit 25.000 Lichtjahren so relativ nahebei liegt. Allerdings liegt der Omega Centauri mit ca. 10.000 Lichtjahren Entfernung noch näher an uns, und die beiden uns am nächsten liegenden Kugelsternhaufen, nämlich M4 im Sternbild Skorpion (Scorpius) und NGC6397 im Sternbild Altar (lat. Ara) liegen "nur" ungefähr 7.200 Lichtjahre von uns entfernt.

Falls Sie ein erfahrener Beobachter sind, dann werden Sie M13 bei seiner Ankunft am abendlichen Sommerhimmel wie einen alten Freund begrüßen, der zurückgekehrt ist. Für den Beobachtungs-Neuling wartet M13 nur darauf, von ihm entdeckt zu werden - Sie werden immer wieder auf dieses faszinierende Objekt zurückkommen, da sein Anblick niemals enttäuscht. 

Wir kommen zum letzten Objekt unserer Rundreise durch diesen Teil des Himmels, zum Planetarischen Nebel NGC6210.

Mit einer Helligkeit von +8,8 mag. und einer Ausdehnung von 0,3 x 0,2 Bogenminuten im Durchmesser gleicht dieser Nebel in Helligkeit und Größe dem Katzenaugennebel im Sternbild Drache; NGC6210 ist allerdings nicht so bekannt wie der "Cat's Eye Nebula". Das ist sehr schade, da es nicht schwierig ist, ihn mit kleineren Teleskopen und hoher Vergrößerung aufzufinden. Der Nebel liegt 4 Grad nordwestlich von Kornephoros (Beta Herculis), der mit +2,77 mag. der hellste Stern im Sternbild Herkules ist. NGC6210 hat, ebenso wie der Katzenaugennebel, eine hohe Flächenhelligkeit, die seiner komprimierten Beschaffenheit geschuldet ist und sich in einer wundervollen blauen Farbtönung ausdrückt. Wie die meisten Planetarischen Nebel, so wird man auch hier diesem Ziel gerecht, wenn man es durch einen OIII-Filter beobachtet, der uns die abgestoßenen Gaswolken bei niedriger Lichtstärke in bläulich türkis zeigt, was durch den ionisierten Sauerstoff verursacht wird. Der Nebel zeigt sich uns als ein verzerrt ovales Gebilde, wobei jedoch größere Teleskope der +10-Zoll-Klasse in der Lage sind, einen größeren, schwach glühenden äußeren Gaslichthof zu unterscheiden, falls die Beobachtungsbedingungen günstig sind. Wie auch der Katzenaugennebel, so hat NGC6210 eine ziemlich komplizierte innere Struktur, wie das untenstehende Foto, aufgenommen mit dem Hubble Space Teleskop, angemessen veranschaulicht.

NGC6210 wurde im Jahre 1825 vom deutsch-dänischen Astronomen Friedrich Georg Wilhelm von Struve entdeckt, während seiner Zeit als Direktor der Sternwarte der kaiserlichen Universität von Dorpat (heute Tartu, in Estland) in Russland. Struve ist bekannt für seine immense Arbeit an der Katalogisierung von Doppelsternen, auf die dank der Struve-Klassifizierung auch heute noch hingewiesen werden kann. Es ist schon sonderbar, dass in einem Himmelsabschnitt, welcher von Astronomie-Giganten wie Pierre Méchain, Charles Messier, den beiden Herschels, William und John, sowie weiteren zahllosen anderen erfahrenen Astronomen überwacht wurde, es Struve war, der diesen eigentlich relativ einfach zu findenden Nebel entdeckt hat. Aufgrund seiner doch kleinen Ausdehnung stellt die Beobachtung von NGC6210 eine Herausforderung dar, die jedoch für Besitzer eines Teleskopes durchaus annehmbar und lohnenswert ist - also, trauen Sie sich!

Klicken Sie hier, um Google Analytics zu deaktivieren.