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07.08.25

Perseiden 2025: Höhepunkt der Sommersternschnuppen im August

Sternenhimmel mit zahlreichen Sternen und einem klar sichtbaren Meteor, der als leuchtende Spur durch die Nacht zieht.
Perseiden-Sternschnuppe über dem Grenzbereich von Andromeda und Fische. Bildnachweis: Kerin Smith.
Einer der stärksten wiederkehrenden Meteorschauer ist zurück: Die Perseiden erleben in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2025 ihr Maximum – ein Termin, dem viele Himmelsbeobachter jedes Jahr entgegenfiebern. Denn wenn die Staubteilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre treffen und verglühen, entsteht daraus ein eindrucksvolles Schauspiel mit den hellsten Sternschnuppen des Jahres. Ihren Namen verdanken die Perseiden übrigens dem Sternbild Perseus, aus dessen Richtung sie zu kommen scheinen. Je nach Standort und Stärke des Meteorschauers kannst du bis zu 100 leuchtende Streifen pro Stunde bewundern – und dir bei jeder Sternschnuppe etwas wünschen.

Heller Mond als Beobachtungsbremse

Leider funkt der Mond bei dem Naturspektakel in diesem Jahr ein bisschen dazwischen: Er ist in den Maximum-Nächten zu etwa 84 Prozent beleuchtet und überstrahlt viele der schwächeren Sternschnuppen mit seinem hellen Licht. Dadurch werden weniger Meteore sichtbar sein als in mondlosen Jahren.

Unser Tipp für bessere Bedingungen:


Wer einige Tage nach dem Höhepunkt zum Himmel blickt, könnte mehr Erfolg bei der Sternschnuppenjagd haben. Dann öffnet sich ein Zeitfenster zwischen Sonnenuntergang und Mondaufgang, in dem der Himmel deutlich dunkler ist.

Leuchtende Sternschnuppe über Nachthimmel mit Industrieanlagen im Vordergrund – klare Sicht auf Sternbild und Meteorschweif.
Perseiden-Sternschnuppe über dem Ruhrgebiet. Bildnachweis: Anke Morbitzer.

So wird deine Sternschnuppen-Nacht unvergesslich

Für die Perseiden-Beobachtung sind deine Augen das wichtigste Werkzeug, aber auch ein Blick durch ein Fernglas kann sich lohnen. Die richtige Vorbereitung macht dabei viel aus: Such dir einen dunklen Ort, weit weg von Straßenlaternen, und finde einen bequemen Liegeplatz, von dem aus du den Himmel gut sehen kannst. Nimm dir außerdem genug Zeit – deine Augen brauchen etwa 20 bis 30 Minuten, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen und auch schwächere Meteore zu entdecken. Und vergiss nicht, eine Decke einzupacken. Denn auch in Augustnächten kann es überraschend kühl werden. 

Wer in den Hauptnächten vom Wetter enttäuscht wird, kann es noch öfter versuchen: Die Perseiden bleiben bis Ende August aktiv, und mit jedem Tag wird der störende Mond schwächer. 
Simulation des nächtlichen Sternenhimmels in Stellarium, mit den hellen Planeten Jupiter und Venus dicht beieinander im Osten, umgeben von zahlreichen Sternen über einer dunklen Landschaft.
Konjunktion von Venus und Jupiter am 12. August um 5 Uhr. Erstellt mit Stellarium Web.

Zusatz-Hingucker: Jupiter und Venus

Wer sich den frühen Morgen des 12. August für die Sternschnuppenjagd ausgesucht hat, kann ein weiteres Highlight am Firmament bewundern. Denn dann begegnen sich Venus und Jupiter im Osten in einer sehr engen Konjunktion. Mit unter einem Grad Entfernung werden sich die beiden hellsten Planeten dabei so beeindruckend nahe stehen, dass sie bequem in das Gesichtsfeld von Ferngläsern oder niedrig vergrößernden Teleskopen passen – und dabei garantiert ein spektakuläres Bild abgeben.


Wir wünschen viel Freude und Clear Skies!