Mikroskop-FAQ

Hier finden Sie eine Übersicht der häufig gestellten Fragen an unseren Kunden-Service. Gerne können auch Sie uns Ihre Frage direkt zukommen lassen. Senden Sie uns dazu eine E-Mail an faq(at)bresser.de.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und hoffen, dass wir gemeinsam einen besseren Kunden-Service erstreben können. Kunden-Service wird bei Bresser großgeschrieben und das soll auch so bleiben!

Welches Mikroskop eignet sich gut für Kotuntersuchungen?

Für die meisten Parasiten (Kokzidien, Wurmeier) reichen niedrige Vergrößerungen (400x-600x). Daher reicht das Erudit DLX (monokular) aus.

Allenfalls Protozoen (Giardia, Toxoplasma) benötigen höhere Vergrößerungen, dort ist eher das Erudit DLX 1000x sinnvoller. Man kann aber auch das 100x Öl Objektiv später nachrüsten. Das Erudit DLX lässt sich gut bedienen (koaxialer Kreuztisch, Feinfokussierung) und hat ein helles, scharfes und kontrastreiches Bild.

Wird Wert auf binokulare Beobachtung gelegt oder soll eine Kamera dauerhaft angeschlossen werden, ist das Researcher Bino bzw. Trino komfortabler.

Zur Dokumentation reicht in der Regel die MikroCam 1.3, die an allen genannten Mikroskopen angeschlossen werden kann.

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Bei meinem Biolux Mikroskop fehlt der Kreuztisch.

Der Kreuztisch ist bei den Hartschalenkoffern unter der CD verpackt. Bitte schauen Sie dort einmal nach. Sollte er wirklich fehlen, kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice.

Als Ersatz oder zum nachrüsten finden Sie den Kreuztisch in unserem Shop: Bresser Biolux Kreuztisch (Artikelnummer 5942650).

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Hilfe, die Barlowlinse fehlt.

Die Barlowlinse ist, anders als auf der Verpackung gezeigt, bei den meisten Geräten bereits im Okularstutzen montiert. Wenn Sie ein Okular einsetzen, und dieses sitzt nicht locker, so ist die Barlowlinse im Okularstutzen. Am oberen Wulst können Sie diese für die Zoom-Funktion herausziehen.

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Ich möchte ein Mikroskop, mit dem ich Milchsäurebakterien, Phososynthesebakterien und andere Boden-und Wassermikororganismen erkennen und unterscheiden kann. Ich habe gelesen, das 400 fach bis 1000 fach dafür ausreichen.Welche Geräte sind dazu geeignet? Bildschirm oder USB Anschluss sollten vorhanden sein, da ich nicht gut durch ein Okular sehen kann.

Wir empfehlen daher folgendes Mikroskop:

BRESSER Erudit DLX 40-1000x Mikroskop 

Um das Bild zu betrachten, ist allerdings zusätzlich noch eine USB-Kamera notwendig. Um eine gute Abbildung zu erhalten empfehlen wir eine Auflösung von mindestens 1.3 MP:

BRESSER MikroCam 1.3 MP Mikroskopkamera 

Diese Kombination kostet zwar deutlich mehr als bspw. unser LCD-Mikroskop, bietet dafür allerdings auch eine deutlich bessere Auflösung und auch eine bessere Ausbaumöglichkeit.

Möchte man Bakterien bestimmen, ist es jedoch sinnvoller, eine Kultur anzulegen. Mikroskope reichen in der Regel nur aus, um zu bestimmen, ob es sich z.B. um kugel- oder stäbchenförmige Bakterien handelt.

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Bei höheren Vergrößerungen ist das Bild unscharf oder hat wenig Kontrast, was tun?

Ein flaues, unscharfes Bild bei höheren Vergrößerungen kann mehrere Ursachen haben.

Ungeeignete Probe, zu hohe Schichtdicke bzw. zu dicker Schnitt: Die Schärfentiefe bei höhervergrößernden Objektiven ist äußerst gering! Nutzen Sie zB fixierte Blut- oder Bakterienausstriche zum Testen. Bei wässrigen Proben möglichst wenig Wasser verwenden, den Überschuss mit einem Stück Zellstoff absaugen. Bei Pflanzenschnitten möglichst dünn schneiden.

Kein Deckglas bzw. falsche Deckglasdicke: Bei den meisten biologischen Mikroskopen sind die Objektive für die Verwendung eines Deckglases optimiert. Ohne Deckglas kann keine optimale Schärfe erzielt werden (Ausnahme: Spezielle Auflichtmikroskope z.B. für Metallurgie)

Kondensor bzw. Kondensorblende nicht optimal eingestellt (zu weit offen): Häufigste Ursache für geringen Kontrast und wenig Schärfentiefe!

Zu hoch vergrößernde Okulare: Faustregel: Höchste sinnvolle Vergrößerung entspricht 1000 x Objektivapertur, d.h. 650x für ein 40x Objektiv mit Apertur 0,65.

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